Bereits Ende der 50er Jahre hatten sich erste Überlegungen mit möglichen neuen Bootsformen, verändertem Antrieb und angepaßter Bewaffnung beschäftigt. Sie führten zu Konzeptstudien über kleine (und billigere) Gleitboote, Tragflächenboote, gemischte Antriebe und Einheitplattformen mit verschiedenartiger Bewaffnung.
Die seinerzeit angstellten Überlegungen hinsichtlich eines kombinierten Antriebs aus Dieselmotoren und Gasturbinen (CODAG = Combined Diesel and Gas) wurden im Zuge der Planungen Klasse 143 wieder aufgegriffen und mit dem Planungsbegriff "Klasse 144" belegt.
Die Skizze zeigt den Konstruktionsstand 1969 mit 2 Dieselmotoren auf je eine Welle (außen) und einer Gasturbine mit Getriebe auf 2 Wellen (innen), als Bewaffnung zwei 76 mm, 2 Hecktorpedorohre und 4 Starter für den auf Nerz erprobten Seezielflugkörper.
Bootskonstruktion und Ausrüstung entsprachen der Klasse 143.

under construction


Quellen:
Unterlagen SFltl.
Fock, Harald: Schnellboote Bd. 3, Herford 1974.
Breyer, Siegfried u. Koop, Gerhard: Die Schiffe und Fahrzeuge der deutschen Bundesmarine 1956 - 1976, München 1978
Zeichnung: Nach Fock Bd. 3