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Bereits Ende der 50er Jahre hatten sich erste Überlegungen mit möglichen neuen Bootsformen, verändertem Antrieb und angepaßter Bewaffnung beschäftigt. Sie führten zu Konzeptstudien über kleine (und billigere) Gleitboote, Tragflächenboote, gemischte Antriebe und Einheitplattformen mit verschiedenartiger Bewaffnung.
Nachdem die seinerzeitigen Überlegungen hinsichtlich kleinerer Plattformen (vgl. Klasse 150 / 151) nach den angelaufenen Versuchen mit den norwegischen Booten der Nasty-Klasse (vgl. Klasse 152) und denen der britischen Brave-Klasse (vgl. Klasse 153) eingestellt wurden untersuchte die Marine als Alterantive Tragflügelboote. Im Frühjahr 1963 wurde jeweils ein Boot bei Lürssen (Bremen-Vegesack) und bei Schlichting (Lübeck-Travemünde) in Auftrag gegeben.
Das Schlichting Boot lief unter dem Planungsbegriff "Klasse 160" und wurde als Prototyp bis zu 90 % fertiggestellt, der Bau aber 1967 aus Kostengründen abgebrochen und 1972 endgültig eingestellt. Nach Angaben der Firma soll die Entwicklung über 10 Mill. DM gekostet haben.

Technische Daten:
35,2 m lang, 140 t, 2 Gasturbinen zu 4300 PS sowie eine Gasturbine für Tauchfahrt.
Geschwindigkeit 45 kn, 2 x 40 mm Kanonen, 2 Bug- und 2 Hecktorpedorohre. Quellen:
Unterlagen SFltl.
Fock, Harald: Schnellboote Bd. 3, Herford 1974.
Breyer, Siegfried u. Koop, Gerhard: Die Schiffe und Fahrzeuge der deutschen Bundesmarine 1956 - 1976, München 1978
Zeichnung: Nach Fock Bd. 3