Seeschwalbe Stapellauf: 13.09.1955
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin:
Taufredner:
Indienststellung: 16.04.57
Kennung: P 6057
Rufzeichen: DBTF
Patenstadt:
Außer Dienst: 1.10.1960 in UW 9 umbenannt
Verbleib: Bei Unterwasserwaffenschule, ab 1966 Versuchsboot
Wilhelm Laudahn bei Erprobungsstelle.
Klasse: 149 - Silbermöwe


Traditionsvorläufer:

Keine


Kommandanten:

Kptlt. Horkisch 04.57 - 03.59
Kptlt. Zeiler 04.59 - 09.60


Einzelheiten:

Boot wurde zusammen mit zwei weiteren Einheiten 1955 für den Seegrenzschutz in Auftrag gegeben, dort aber nicht mehr in Dienst gestellt. Erst nach der Überführung des Seegrenzschutzes in die Bundesmarine am 1. Juli 1956 wurde das Boot fertiggestellt und am 16. April 1957 als Seeschwalbe in Dienst genommen. Das Boot war als einziges dieser Klasse mit Maybach Motoren ausgestattet. Da für diesen ebenfalls 3000 PS leistenden Motor noch kein Wendegetriebe zur Verfügung stand kamen auf Seeschwalbe als einzigem Schnellboot der Marine drei Escher-Wyss Verstellpropeller zum Einsatz. Seeschwalbe war durch die veränderte Antriebsanlage um 10 t schwerer als die anderen Boote und hatte 10 cm mehr Tiefgang. Sie wurde unmittelbar nach Indienststellung dem Schiffserprobungskommando zur Verfügung gestellt, ohne jemals taktisch im Geschwader zu fahren. Nach Abschluß der Erprobungen wurde das Boot der Unterwasserwaffenschule als Schulboot unterstellt. 1963 folgte eine Umrüstung auf Gasturbinen. Anschließend fuhr das Boot als "Wilhelm Laudahn" für die Erprobungsstelle in Eckernförde. 1973 endgültige Außerdienststellung und Verkauf über die VEBEG.


Quellen:
wie bei 1. Schnellbootgeschwader
Fotos: