SPERBER Taufe: 04.04.1959
Bauwerft: Kröger
Taufpatin: Frau Erika Menz
Taufredner: Dr. Gustav Menz
Indienststellung: 01.07.1959
Kennung: P 6076
Rufzeichen: DBSH
Patenstadt: Münster (22.10.1966)
Außer Dienst: 27.02.1976
Verbleib: Abgabe an Griechenland, dort als Materialreserve
nicht mehr in Dienst.
Klasse: 141-Seeadler

Traditionsvorläufer:

Kanonenboot Sperber (1864 - 1877). Preußische Marine, Teilnahme am Schleswig-Holsteinischen Krieg, später Verlegung in die Nordsee nach Geestmünde und Wilhelmshaven.
Kleiner Kreuzer Sperber (1889 - 1911). Einsatz vorwiegend in Übersee: Ostafrika, Westafrika, Südsee, Südamerika und Ostasien.


Kommandanten:

OltzS Rossmann 06.59 - 02.63
Kptlt. Schmidt, W. 02.63 - 09.63
OltzS Gloth 10.63 - 12.64
OltzS Lendrich 12.64 - 03.66
Kptlt. Brannolte 04.66 - 09.68
Kptlt. Ruhnke 10.68 - 03.70
OltzS Lange, R. 04.70 - 07.72
OltzS Stecher 07.72 - 02.76


Einzelheiten:

In der Werftliegezeit im Sommer 1963 erhielt SPERBER, wie schon vorher der ALBATROS, anstelle der MD 871/30 Motoren die mit 3600 PS wesentlich leistungsfähigeren MD 872. Diese fanden später in einer verbesserten Version auf Booten der Klasse 148 Verwendung.


Quellen:
wie bei 2. Schnellbootgeschwader
Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J.
Mitteilung des ehemaligen Kommandanten Heinz Gloth
Botschaft der Hellenischen Republik
Fotos: