Taufe: 07.03.1973
Bauwerft: CM des Normandie, Cherbourg
Taufpatin: Frau Marianne Müller
Taufredner: KzS Ernst-Günther Müller (FüM VII 3)
Indienststellung: 09.04.1973
Kennung: P 6143
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSKC, ab 01.12.81 DRBC
Patenstadt: Dirmstein (1963 mit Luchs)
Außer Dienst: 27.08.1998
Verbleib: Abgabe an Chile (Materialersatz)
Klasse: 148-Tiger

Traditionsvorläufer:

Kanonenboot Luchs (1900 - 1914), Einsatz ununterbochen in Ostasien. Fahrunklar wurde das Boot in der Bucht vor Tsingtau in der Nacht 28./29.09.1914 zusammen mit den Kanonenbooten Iltis und Cormoran selbst versenkt.
Torpedoboot Luchs (1929 - 1940), Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges, in der Nordsee und bei der Besetzung Norwegens (Weserübung). Am 26.07.1941 nach Torpedotreffer vor Norwegen gesunken.
Schnellboot S 43 (1941), Einsatz in der 2. Schnellbootflottille in der Ostsee. Am 27.06.1941 zusammen mit S 106 nach Minentreffer nördlich Dagö gesunken.
Schnellboot Luchs (1958 - 1972), 3. Schnellbootgeschwader.


Kommandanten:

Kptlt. Müller, W. 04.73 - 09.74
Kptlt. Duppler, J. 10.74 - 09.76
Kptlt. Schlürmann, F. 10.76 - 09.79
Kptlt. Houtrouw 09.79 - 09.81
Kptlt. Krambeer 10.81 - 09.83
Kptlt. Mergener 10.83 - 08.86
Kptlt. Grothe, H-P. 08.86 - 09.87
OltzS Bödecker, E. 10.87 - 12.89
Kptlt. v. Schroeter 12.89 - 09.92
unbesetzt 10.92 - 06.93
Kptlt. Finke, L. 07.93 - 09.95
Kptlt. Braun, D. 10.95 - 08.97
OltzS Stolle, U. 08.97 - 08.98


Einzelheiten:

Keine.



Quellen:
wie bei 3. Schnellbootgeschwader
Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J.
Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956
Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Fotos: Mannhardt