Pelikan Taufe: 12.12.1959
Bauwerft: Kröger
Taufpatin: Frau Erasmine Matzen
Taufredner: FKpt. Matzen
Indienststellung: 30.03.1960
Kennung: P 6086
Rufzeichen: DBTP
Patenstadt:
Außer Dienst: 31.05.1974
Verbleib: Abgabe an die Türkei, dort als Firtina i.D.
Klasse: 140-Jaguar

Traditionsvorläufer:

Minendampfer Pelikan (1891 - 1920). Einsatz als Versuchsschiff, Minentransporter und Begleitschiff für Minenräumfahrzeuge. 1901 Neuvermessung des Adlergrundes bei Arkona.
Minenversuchsboot Pelikan (1916 - 1945). Ursprünglich Minensuchboot M 28, 1929 in Pelikan umbenannt, als Versuchsboot eingesetzt, Ende des Krieges noch Geleit- und Sicherungsdienst im Kattegat. Abgabe an USA, danach Einsatz im Minenräumdienst bis 1947.


Kommandanten:

Kptlt. Buddecke 03.60 - 05.60
OltzS Liebig, G. 06.60 - 07.61
OltzS Strebe 08.61 - 09.61
OltzS Laude 10.61 - 06.62
Kptlt. Arndt, J. 07.62 - 10.62
Kptlt. Sehringer 10.62 - 09.63
OltzS Müller, H-D. 10.63 - 12.66
OltzS Kämpf 01.67 - 09.69
OltzS Dziambor 10.69 - 03.72
Kptlt. Eichhorst 04.72 - 12.73
Kptlt. Oelrich 12.73 - 05.74


Einzelheiten:

Pelikan wurde zeitweise zur Erprobung einer radarabweisenden Schutzschicht (Gummibeschichtung) eingesetzt und hatte auch einen niedrigeren Mast, um die Radarrückstrahlfläche zu verringern (Stummelmast).

Pelikan mit Stummelmast im Neustädter Hafen


Quellen:
wie bei 5. Schnellbootgeschwader
Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J.
Fotos: Heidemann