Taufe: 04.07.1974
Bauwerft: CM des Normandie, Cherbourg
Taufpatin: Frau Christine Hoffmann
Taufredner: KzS Hoffmann (MarAtt. Paris)
Indienststellung: 24.09.1974
Kennung: P 6153
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSKM, ab 01.12.81 DRBM
Patenstadt: Leimen (1979)
Außer Dienst: 04.06.1998
Verbleib: Abgabe an Chile als Materialersatz
Klasse: 148-Tiger

Traditionsvorläufer:

Minendampfer Pelikan (1891 - 1920), Einsatz als Versuchsschiff, Minentransporter und Begleitschiff für Minenräumfahrzeuge. 1901 Neuvermessung des Adlergrundes bei Arkona.
Minenversuchsboot Pelikan (1916 - 1945). Ursprünglich Minensuchboot M 28, 1929 in Pelikan umbenannt, als Versuchsboot eingesetzt, Ende des Krieges noch Geleit- und Sicherungsdienst im Kattegat. Abgabe an USA, danach Einsatz im Minenräumdienst bis 1947.
Schnellboot S 53 (1941 - 1942), Einsatz in der 2. Schnellbootflottille im Kanal. Am 20.02.1942 vor Dover nach Kollision mit S 39 im Gefecht mit brit. MGBs und Zerstörern gesunken.
Schnellboot Pelikan (1960 - 1974) 5. Schnellbootgeschwader.


Kommandanten:

Kptlt. Oelrich 09.74 - 08.77
Kptlt. Seemann 09.77 - 09.79
Kptlt. v. Puttkammer 10.79 - 03.81
OltzS Wüstenhagen 04.81 - 10.81
Kptlt. Weltner 11.81 - 06.85
Kptlt. Martens 07.85 - 08.88
Kptlt. Brinkmann 08.88 - 09.90
Kptlt. Winkler 09.90 - 09.91
Kptlt. Solterbeck 10.91 - 03.92
unbesetzt 04.92 - 06.92
Kptlt. Haubner 07.92 - 09.93
Kptlt. Behnert 10.93 - 09.95
Kptlt. Karow 10.95 - 06.98


Einzelheiten:

Keine.



Quellen:
wie bei 5. Schnellbootgeschwader
Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J.
Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Fotos: Mannhardt