7. Schnellbootsflottille

Aufgestellt am l. Oktober 1941.

Längere Ausbildungs- und Einfahrzeit mit den Booten des Typs S 151. Die Boote waren auf der Gusto-Werft in Schiedam (Niederlande) gebaut und kleiner als die Lürssen-Boote.

Im November 1942 Verlegung der acht Boote über Rhein und Rhone in das Mittelmeer zur Verstärkung der 3. SFltl.

Boote in der Schleuse des Rhein-Rhone-Kanals

 

Ab Januar 1943 Einsätze vor Nordafrika von Augusta, Bizerta, Porto Empedocle und Palermo aus. Nach der Landung der Alliierten auf Sizilien im Juli 1943 Rückzug im Ligurischen Meer bis Viareggio.

Im Winter 1943/44 Transport der Boote über den Po in die Adria, dort Einsätze gegen vordringende alliierte Kräfte an der dalmatinischen Küste.

Mit dem 13. 10. 1944 wurde die 7. SFltl. 2. Gruppe der aus der 3., 7. und 24. SFltl. neu gebildeten 3. Schnellbootsflottille.

 

Als Kennung fuhren die Boote den Anfangsbuchstaben des Kommandantenvornamens an der Seite, hier W für Wulf Heckel, Kdt. S 155

Bei Kriegsende verlegten die verbliebenen 4 Boote von Pola nach Ancona (Italien), dort Übergabe an die Alliierten.

7. SFltl. in Venedig

 

 

Operationsgebiet nach der Landung der Alliierten auf Sizilien

 

Flottillenchefs:

Kptlt. Trummer          06.42 – 07.44
Kptlt. Schulz, G.        07.44 – 10.44
(trat dann zur 3. SFltl.)

Quellen:

Frank, Hans: Die deutschen Schnellboote im Einsatz – Von den Anfängen bis 1945, Hamburg 2006
Hümmelchen, Gerhard: Die deutschen Schnellboote im Zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Kemnade, Friedrich: Die Afrika-Flottille, Stuttgart 1978
Lohmann, Walter und Hildebrand, Hans H.: Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bd. I, Bad Nauheim 1956

Fotos:

Mans
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