21. Schnellbootsflottille

Aufgestellt im September 1943 in Eckernförde.

Ausgerüstet mit fünf Leicht-S-Booten (LS 7 – LS 11) wurde die Flottille nach Ausbildung und Einfahren der Boote im Frühjahr 1944 von Friedrichshafen per Bahn in das Mittelmeer verlegt.

Leicht-Schnellboot


Einsätze in der Ägäis von Korfu und Piräus aus. Augrund vielfacher Motorenprobleme bei Rückzug der deutschen Truppen aus Griechenland in Phaleron bei Piräus im Oktober 1944 selbst versenkt und die Flottille aufgelöst.

LS-Boot der 21. Flottille in der Ägäis

 

Flottillenchefs:

Kptlt. Wuppermann   09.43 – 02.44
(in Personalunion Chef der 22. SFltl.)
Kptlt. Graser              03.44 – 10.44

Quellen:

Fock, Harald: Schnellboote, Bd. 2, Herford 1974
Frank, Hans: Die deutschen Schnellboote im Einsatz – Von den Anfängen bis 1945, Hamburg 2006
Gröner, Erich: Die deutschen Kriegsschiffe 1815- 1945, Bd. 2, Bonn 1999
Hümmelchen, Gerhard: Die deutschen Schnellboote im Zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Lohmann, Walter und Hildebrand, Hans H.: Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bd. I, Bad Nauheim 1956
Schenk, Peter: Kampf um die Ägäis, Hamburg 2000

Fotos:

Fock
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