22. Schnellbootsflottille

Aufgestellt im Dezember 1943 in Surendorf bei Eckernförde.

Ausgerüstet mit neun Küsten-S-Booten (KS 11, KS 17, KS 18,KS 20, KS 21, KS 23, KS 24, KS 31, KS 32) nach Ausbildung und Einfahren der Boote im Mai 1944 per Bahn nach Italien verlegt. Standort Lignano zwischen Triest und Venedig. Kein Einsatz sondern Ausbildung kroatischer Besatzungen in Lignano. Im Oktober 1944 Übergabe an die kroatische Marine und Verlegung nach Fiume, Auflösung des Kommandos 22. Schnellbootflottille.

Boote entstanden durch Umrüstung von Küsten-Minenlegern, hier ein KM-Boot

 

KS-Boot nach Ausrüstung mit  2 Hecktorpedorohren

 

Flottillenchefs:

Kptlt. Wuppermann   12.43 – 02.44
(in Personalunion Chef der 21. SFltl.)
Kptlt. Hüsing              03.44 – 10.44

 

Quellen:

Fock, Harald: Schnellboote, Bd. 2, Herford 1974
Frank, Hans: Die deutschen Schnellboote im Einsatz – Von den Anfängen bis 1945, Hamburg 2006
Gröner, Erich: Die deutschen Kriegsschiffe 1815- 1945, Bd. 2, Bonn 1999
Hümmelchen, Gerhard: Die deutschen Schnellboote im Zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Lohmann, Walter und Hildebrand, Hans H.: Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bd. I, Bad Nauheim 1956

Fotos:

Fock