24. Schnellbootsflottille

Aufgestellt am l. Dezember 1943 in der Ägäis.

Die erste Gruppe bestand aus vier Booten der jugoslawischen Marine, die April 1941 von Italien erbeutet wurden. Typ Lürssen S 2. Mit Italiens Rückzug aus dem Krieg im September 1943 durch Kriegsmarine übernommen. In Dienst als S 601 – 604. Aufgrund von Motorenproblemen kaum Einsätze, bei Rückzug deutscher Truppen aus Griechenland im Oktober in Salamis selbst versenkt.

Boot vom Typ Lürssen S 2


S 601 und S 603 mit LS-Booten der 21. SFltl. im Hafen von Phaleron bei Piräus

 

Die zweite Gruppe bestand aus neun Booten, die sich im September 1943 noch im Bau auf der italienischen Werft in Monfalcone (bei Triest) befanden. Typ Lürssen S 2. Von Februar bis August 1944 als S 621 – 630 in Dienst gestellt. Einsätze in der Ägäis und später in der Adria von Grado aus.

Mit dem 13.10.1944 wurde die 24. SFltl. 3. Gruppe der aus der 3., 7. und 24. SFltl. neu gebildeten 3. Schnellbootsflottille.
Bei Kriegsende in Grado.

S 626 nach Luftangriff

 

Boot der 3. Gruppe der 3. SFltl. in Pola

 

Flottillenchefs:

Kptlt.Meyer, H-J.      11.43 – 10.44
(trat dann zur 3. SFltl.)

 

Quellen:

Fock, Harald: Schnellboote, Bd. 2, Herford 1974
Frank, Hans: Die deutschen Schnellboote im Einsatz – Von den Anfängen bis 1945, Hamburg 2006
Gröner, Erich: Die deutschen Kriegsschiffe 1815- 1945, Bd. 2, Bonn 1999
Hümmelchen, Gerhard: Die deutschen Schnellboote im Zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Lohmann, Walter und Hildebrand, Hans H.: Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bd. I, Bad Nauheim 1956

Fotos:

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