1. Schnellbootsdivision

Gebildet am 17. Juli 1943 auf Antrag des Führers der Schnellboote, um die weit verstreut liegenden und vielfach gemischt eingesetzten Boote der 3. und 7. SFltl. einheitlich zu führen.

Anfangs Führung der Einsätze westlich Italiens im Tyrrhenischen Meer. Später Rückzug bis Viareggio. Nach Verlegung der Boote in die Adria Führung dort von Venedig, später von Palmanova und ab Dezember 1944 von Pola aus.

Nach Aufstellung der 21., 22. und 24. SFltl. wurden diese ebenfalls der 1. Schnellbootsdivision unterstellt.
Bei Kriegsende mit den verbliebenden Booten von Pola nach Ancona (Italien), dort Übergabe an die Alliierten.

Divisionschefs:

FKpt. Schultz, H-M.  07.43 – 03.45
(bis 09.44. in Personalunion Chef der 3. SFltl.)
Kptlt. Wuppermann   03.45 – Ende

 

Quellen:

Frank, Hans: Die deutschen Schnellboote im Einsatz – Von den Anfängen bis 1945, Hamburg 2006
Hümmelchen, Gerhard: Die deutschen Schnellboote im Zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Kemnade, Friedrich: Die Afrika-Flottille, Stuttgart 1978
Lohmann, Walter und Hildebrand, Hans H.: Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bd. I, Bad Nauheim 1956