Klasse 143

Die Boote des 2. SG

Allgemeines:
Taufe: 22.10.1973
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Thäter
Taufredner: KzS Thäter (Kdr. SFltl.)
Indienststellung: 01.11.1976
Kennung: P 6111
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSDK, ab 01.12.81 DRBU
Patenstadt: Remscheid (16.10.1976)
außer Dienst: 24.03.2005
Verbleib: Auflieger
Klasse: 143 - Albatros

Traditionsvorläufer:
Kanonenboot Albatros (1872 - 1899). Einsatz vorwiegend in Übersee: Westindien, Ostasien, Südsee und Südamerika.
Minenschiff Albatros (1908 - 1915). Mineneinsätze in Nord und Ostsee. 02.07.1915 von russ. Kreuzern in der Ostsee beschädigt und bei Östergarns Holme (Schweden) auf Strand gesetzt und die Besatzung interniert.
Torpedoboot Albatros (1926 - 1940). Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges, in der Nordsee und bei Norwegenunternehmen. Am 10.04. 1940 während "Weserübung" (Besetzung Norwegens und Dänemarks) bei der Insel Bolaerne (Oslo-Fjord) auf Grund geraten und aufgegeben.
Schnellboot S 61 (1940 - 1945). Einsatz in der 3. Schnellbootflottille im Kanal, der Ostsee und dem Mittelmeer. 1945 von Pola nach Ancona an die Alliierten übergeben.
Schnellboot Albatros (1959 - 1975). 2. Schnellbootgeschwader.

Kommandanten:
KKpt. Bruhns 08.76 - 09.77
KKpt. Stallmann 10.77 - 03.80
Kptl. Nippe 03.80 - 03.82
KKpt. Albers 03.82 - 08.84
KKpt. Hewig 09.84 - 09.87
KKpt. Plasberg 10.87 - 09.90
KKpt. Balduhn 10.90 - 03.92
KKpt. Gerke 04.92 - 09.96
KKpt. Hagen 10.96 - 09.00
KKpt. Huisinga 10.00 - 03.05

Einzelheiten:
Keine.



Quellen:
wie bei 2. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956 Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Fotos: Frank

Allgemeines:
Taufe: 21.03.1974
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Günther
Taufredner: FKpt. Günther, Siegfried (Kdr. 7.SG)
Indienststellung: 13.04.1976
Kennung: P 6112
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSDL, ab 01.12.81 DRBV
Patenstadt: Coesfeld
Außer Dienst: 16.12.04
Verbleib: Auflieger
Klasse: 143 - Albatros

Traditionsvorläufer:
Segelschiff Falke (ca 1681 - 1696). Kurbrandenburgische Flotte, Verwendung in Westindien
Aviso Falke (1870 - 1890). Während des deutsch-französischen Krieges Schutz der deutschen Küste, später Fischereischutzfahrzeug
Kleiner Kreuzer Falke (1891 - 1912). Einsatz vorwiegend in Übersee: Westafrika, Bismarck-Archipel, Südamerika (Amazonas bis zum Fuß der Anden, Erdbebenhilfe in Valparaiso) und Alaska.
Torpedoboot Falke (1927 - 1944). Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges, in der Nordsee, Kanal und Biscaya. 14.06.1944 nach Bombentreffer in Le Havre gesunken.
Schnellboot S 62 (1941 - 1945). Einsatz in der 2. Schnellbootflottille im Kanal und der Ostsee, später in der 1. Schnellbootschulflottille, 1945 an Großbritannien.
Schnellboot Falke (1958 - 1975). 2. Schnellbootgeschwader.

Kommandanten:
KKpt. Brügge 10.75 - 09.78
Kptlt. Tschöpe 10.78 - 09.81
KKpt. Geddert 10.81 - 12.85
KKpt. Beirer 01.86 - 09.88
KKpt. Schultz, H. 10.88 - 09.93
KKpt. Tornier 10.93 - 09.97
Kptlt. Jahn 10.97 - 06.00
Kptlt. Jungmann 07.00 - 06.03
KKpt. Hirland 07.03 - 12.04

Einzelheiten:
Keine.



Quellen:
wie bei 2. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956 Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Fotos: Frank

Allgemeines:
Taufe: 18.09.1974
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Renken
Taufredner: HBtsm. Renken (Stab SFltl.)
Indienststellung: 02.06.1976
Kennung: P 6113
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSDM, ab 01.12.81 DRBW
Patenstadt: Herne (übernommen von GEIER)
Außer Dienst: 29.09.2005
Verbleib: Abgabe an Tunesien als 507 Himilcon
Klasse: 143 - Albatros

Traditionsvorläufer:
Kleiner Kreuzer Geier (1895 - 1917). Einsatz vorwiegend in Übersee: Westindien, Südamerika, Ostasien (Boxeraufstand), Mittelmeer, Ostafrika, Ostasien. Dort wegen Maschinenschaden in Honolulu interniert, später von USA übernommen.
Schnellboot S 63 (1941 - 1943). Einsatz in der 4. Schnellbootflottille im Kanal. Am 25.10.1943 zusammen mit S 88 (Chef 4. SFltl. KKpt. Lützow gefallen) vor Cromer durch brit. Zerstörer und MGBs versenkt.
Schnellboot Geier (1958 - 1975). 2. Schnellbootgeschwader

Kommandanten:
KKpt. Reibnitz 10.75 - 09.77
KKpt. Matthiessen 10.77 - 09.80
KKpt. Müller, W. 10.80 - 09.85
KKpt. Haas 09.85 - 07.89
KKpt. Serwatzki 08.89 - 06.92
KKpt. Haltern 07.92 - 09.94
Kptlt. Curdes 10.94 - 09.95
Kptlt. Weiß, M. 10.95 - 09.98
KKpt. Haisch 10.98 - 09.01
Kptlt. Rühmann 10.01 - 09.04
Kptlt. Werner 10.04 -

Einzelheiten:
Keine.

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Quellen:
wie bei 2. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956 Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Fotos: Scheer

Allgemeines:
Taufe: 14.04.1975
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Milewski
Taufredner: MinRat Milewski (BMVg H II 4)
Indienststellung: 14.08.1976
Kennung: P 6114
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSDN, ab 01.12.81 DRBX
Patenstadt: Kamp-Lintfort (von BUSSARD übernommen)
Außer Dienst: 24.03.05
Verbleib: Auflieger
Klasse: 143 - Albatros

Traditionsvorläufer:
Kleiner Kreuzer Bussard (1890 - 1910). Einsatz vorwiegend in Übersee: Südsee, Ostasien (Boxeraufstand) und Deutsch-Ostafrika.
Schnellboot S 64 (1941 - 1945). Einsatz in der 4. und 8. Schnellbootflottille im Kanal und Norwegen, später in der 2. Schnellbootschulflottille. 1945 an USA, später norwegisch "Lyn" und dänisch "Stormfuglen".
Schnellboot Bussard (1959 - 1975). 2. Schnellbootgeschwader.

Kommandanten:
KKpt. Kubalek 01.76 - 03.78
Kptlt. Rehder 04.78 - 08.80
KKpt. Lehmann 09.80 - 09.81
KKpt. Rath 10.81 - 03.84
KKpt. Köhler 04.84 - 09.85
KKpt. Meyer-Truelsen 10.85 - 09.88
KKpt. Ruprecht 10.88 - 01.92
KKpt. Servatzki 02.92 - 03.93
KKpt. Böer 04.93 - 09.96
Kptlt. Riensch 10.96 - 09.98
KKpt. Höflich 10.98 - 09.03
Kptlt. Jäger 10.03 - 03.05

Einzelheiten:
Keine.



Quellen:
wie bei 2. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956 Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Fotos: Frank

Allgemeines:
Taufe: 15.01.1974
Bauwerft: Kröger
Taufpatin: Frau Tetzlaff
Taufredner: FKpt. Tetzlaff (Kdr. 2.SG)
Indienststellung: 27.09.1976
Kennung: P 6115
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSDO, ab 01.12.81 DRBY
Patenstadt: Münster (von Sperber)
Außer Dienst: 30.06.2005
Verbleib: Abgabe an Tunesien, am 30.06.2005 als "505 Hamilcar" i.D.
Klasse: 143 - Albatros

Traditionsvorläufer:
Kanonenboot Sperber (1864 - 1877). Preußische Marine, Teilnahme am Schleswig-Holsteinischen Krieg, später Verlegung in die Nordsee nach Geestmünde und Wilhelmshaven.
Kleiner Kreuzer Sperber (1889 - 1911). Einsatz vorwiegend in Übersee: Ostafrika, Westafrika, Südsee, Südamerika und Ostasien.
Schnellboot S 65 (1942 - 1945). Einsatz in der 5. und 8. Schnellbootflottille im Kanal, später in der 3. Schnellbootschulflottille. 1945 an die Sowjetunion, dort TK 1006.
Schnellboot Sperber (1959 - 1976). 2. Schnellbootgeschwader.

Kommandanten:
KKpt. Pohlmann 09.76 - 03.79
Kptlt. Klinzig 04.79 - 03.81
KKpt. Markwardt 04.81 - 09.84
KKpt. Becker 10.84 - 12.87
KKpt. Wüstenhagen 01.88 - 09.89
KKpt. Häcker 10.89 - 07.93
KKpt. Knafla 08.93 - 09.96
KKpt. Nitsch 10.96 - 09.99
KKpt. Niemann 10.99 - 07.02
KKpt. Liche 08.02 - 06.05

Einzelheiten:
Keine.

Quellen:
wie bei 2. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Fotos:

Allgemeines:
Taufe: 04.09.1975
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau von Schroeter
Taufredner: KAdm. von Schroeter (Stv Insp. M)
Indienststellung: 25.11.1976
Kennung: P 6116
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSDP, ab 01.12.81 DRBZ
Patenstadt: Mannheim
Außer Dienst: 30.06.2005
Verbleib: Abgabe an Tunesien, am 30.06.2005 als "506 Hannon" i.D.
Klasse: 143 - Albatros

Traditionsvorläufer:
Leichte Fregatte Vogel Greif (1680). Kurbrandenburgische Flotte.
Schoner Vogel Greif (1862). Auf der Reise nach Guinea verschollen.
Aviso Greif (1887 - 1900). Einsatz zeitweilig im Fischereischutz in der Nordsee sowie als Torpedoversuchsschiff.
Hilfskreuzer Greif (1916). Bei Ausbruchsversuch in der nördlichen Nordsee versenkt, vorher noch britischen Hilfskreuzer Alcantara vernichtet.
Torpedoboot Greif (1927 - 1944). Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges, bei Norwegenunternehmen und in Norwegen, Nordsee, Kanal und Biscaya. Am 24.05.44 nach Bombentreffern in der Seine-Bucht gesunken.
Schnellboot S 66 (1942 - 1943). Einsatz in der 4. und 8. Schnellbootflottille im Kanal und Norwegen. Am 25.07.1943 nach Bombentreffer in Kiel gesunken.
Schnellboot Greif (1959 - 1976). 2. Schnellbootgeschwader.

Kommandanten:
Kptlt. Cassens 07.76 - 03.79
KKpt. Reibnitz 04.79 - 06.79
Kptlt. Feist, R. 07.79 - 03.81
KKpt. Alde 04.81 - 03.84
KKpt. Mascow 04.84 - 09.87
KKpt. Hamann 10.87 - 10.90
KKpt. Seyfried 11.90 - 09.93
KKpt. Klimke 10.93 - 09.96
KKpt. Lahn 10.96 - 09.02
Kptlt. Scharnagel 10.02. - 06.05

Einzelheiten:
Am 01.10.1999 im Zuge der Mischung der Geschwader zum 7. Schnellbootgeschwader gewechselt

Quellen:
wie bei 2. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956 Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Fotos:

Allgemeines:
Taufe: 06.03.1975
Bauwerft: Kröger
Taufpatin: Frau Kleve
Taufredner: KzS Kleve (BMVg FüM VI 1)
Indienststellung: 17.12.1976
Kennung: P 6117
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSDQ, ab 01.12.81 DRCA
Patenstadt: Mönchengladbach
Außer Dienst: 16.12.04
Verbleib: Auflieger
Klasse: 143 - Albatros

Traditionsvorläufer:
Kleiner Kreuzer Condor (1892 - 1914). Einsatz vorwiegend in Übersee: Ostafrika, Südsee, und Asien.
Torpedoboot Kondor (1928 - 1944). Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges, bei Norwegenunternehmen und in Nordsee, Kanal und Biscaya. Nach Minentreffer vor Le Havre am 28.06.44 gesprengt.
Schnellboot S 67 (1942 - 1945). Einsatz in der 2. und 5. Schnellbootflottille im Kanal und Ostsee. 1945 an Großbritannien, später in ital. Marine verwendet.
Schnellboot Kondor (1959 - 1976). 2. Schnellbootgeschwader.

Kommandanten:
KKpt. Lüneburg 10.76 - 03.79
Kptlt. Struve, K-H. 04.79 - 03.81
KKpt. Wolff, U. 04.81 - 09.82
Kptlt. Ahlgrimm 10.82 - 02.83
Kptlt. Kronisch 03.83 - 02.85
KKpt. Schönleiter 03.85 - 03.89
KKpt. Vogt 04.89 - 09.92
KKpt. Ukena 10.92 - 09.96
KKpt. Vögel 10.96 - 12.99
KKpt. Billhardt 01.00 - 12.04

Einzelheiten:
Am 01.10.1999 im Zuge der Mischung der Geschwader zum 7. Schnellbootgeschwader gewechselt.
Am 24.06.2004 Havarie vor Schottland mit S 71 Gepard, dabei so schwer beschädigt, daß frühere Außerdienststellung (Ende 2004) vorgesehen

Quellen:
wie bei 2. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956 Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Unterlagen SFltl.
Fotos:

Allgemeines:
Taufe: 17.11.1975
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Rabe
Taufredner: KzS Rabe (BMVg FüM VI)
Indienststellung: 28.03.1977
Kennung: P 6118
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSDR, ab 01.12.81 DRCB
Patenstadt: Bocholt
Außer Dienst: 29.09.05
Verbleib: Abgabe an Tunesien als 508 Hannibal
Klasse: 143 - Albatros

Traditionsvorläufer:
Kleiner Kreuzer Seeadler (1893 - 1917). Ursprünglich als Kaiseradler getauft, aber vor Indienststellung schon umbenannt. Einsatz vorwiegend in Übersee: Ostafrika, Westafrika, Südsee, Ostasien (Boxeraufstand), ab 1914 Einsatz als Minenhulk.
Mit 13 ½ Jahren längster ununterbrochener Auslandsaufenthalt eines dt. Kriegsschiffes.
Hilfskreuzer Seeadler (1916 - 1917). Als Segelschiff unter Graf Luckner Kaperfahrt im Atlantik und der Südsee, 02.08.1917 bei Insel Mopilia gestrandet
Torpedoboot Seeadler (1927 - 1942). Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges, bei Norwegenunternehmen und in Nordsee, Kanal und Biscaya. 13.05.1942 im Kanal bei Durchbruch Hilfskreuzer Stier durch Torpedotreffer britischer Schnellboote versenkt.
Schnellboot S 68 (1942 - 1945). Einsatz in der 8. Schnellbootflottille im Kanal, später in der 3. Schnellbootschulflottille. 1945 an USA, später dän. T 62 und danach Viben.
Schnellboot Seeadler (1958 - 1976). 2. Schnellbootgeschwader.

Kommandanten:
KKpt. Kurth 10.76 - 03.80
KKpt. Clodius 04.80 - 06.81
KKpt. Schweichler 07.81 - 08.83
KKpt. Stephenson 09.83 - 03.85
KKpt. Krause 04.85 - 09.86
KKpt. Horn 10.86 - 09.89
KKpt. Wiese 10.89 - 09.93
KKpt. Scholz, T. 10.93 - 09.95
KKpt. Curdes 10.95 - 09.98
Kptlt. Gelhausen 10.98 - 09.99
Kptlt. Rinke 10.99 - 09.02
KKpt. Horsten 10.02 -

Einzelheiten:
Am 01.10.1999 im Zuge der Mischung der Geschwader zum 7. Schnellbootgeschwader gewechselt.

Quellen:
wie bei 2. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956 Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Fotos: Frank

Allgemeines:
Taufe: 05.06.1975
Bauwerft: Kröger
Taufpatin: Frau Ruppelt
Taufredner: MinRat Ruppelt (BMVg RüPl R II)
Indienststellung: 23.12.1977
Kennung: P 6119
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSDS, ab 01.12.81 DRCC
Patenstadt: Königssee
Außer Dienst: 13.12.05
Verbleib: Abgabe an Tunesien als 509 Hasdrubal
Klasse: 143 - Albatros

Traditionsvorläufer:
Kanonenboot Habicht (1864 - 1877). Preußische Marine, Einsatz im Schleswig-Holsteinischen Krieg, später Verlegung in die Nordsee nach Cuxhaven und Wilhelmshaven.
Kanonenboot Habicht (1880 - 1905). Einsatz vorwiegend in Übersee: Mittelmeer und Westafrika.
Schnellboot S 69 (1941 - 1945). Einsatz in der 4., 6. und 8. Schnellbootflottille im Kanal und Nordnorwegen, später bei der 2. Schnellbootschulflottille. 1945 an Großbritannien.
Schnellboot Habicht (1959 - 1976). 2. Schnellbootgeschwader.

Kommandanten:
Kptlt. Stallmann 02.77 - 11.77
KKpt. Lagois 12.77 - 03.80
KKpt. Boonstoppel 04.80 - 03.82
KKpt. Hering 04.82 - 09.84
Kptlt. Schlürmann 10.84 - 01.86
KKpt. Heber 02.86 - 08.88
KKpt. Weber, G. 09.88 - 03.90
KKpt. Knipprath 04.90 - 03.93
KKpt. Herfurth 04.93 - 09.96
KKpt. Jopp 10.96 - 09.99
Kptlt. Duer 10.99 - 03.02
KKpt. Timm 04.02 - 09.04
Kptlt. Bodenstab 10.04 -

Einzelheiten:
Am 01.10.1999 im Zuge der Mischung der Geschwader zum 7. Schnellbootgeschwader gewechselt.

Quellen:
wie bei 2. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Fotos:

Allgemeines:
Taufe: 14.04.1976
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Luther
Taufredner: VAdm. Luther (Insp M)
Indienststellung: 29.07.1977
Kennung: P 6120
Rufzeichen: bis 30.11.81 DSDT, ab 01.12.81 DRCD
Patenstadt: Mühlheim / Ruhr
Außer Dienst: 13.12.05
Verbleib: Abgabe an Tunesien als 510 Giscon
Klasse: 143 - Albatros

Traditionsvorläufer:
Kleiner Kreuzer Cormoran (1893 - 1914). Einsatz vorwiegend in Übersee: Mittelmeer, Südsee und Ostasien. Bei Kriegsausbruch Werftliegezeit in Tsingtau, dort 28.09.1914 gesprengt. Besatzung mit Hilfskreuzer Cormoran im Einsatz.
Hilfskreuzer Cormoran (1914 - 1917). Durch Besatzung des Kl. Kreuzers Cormoran ausgerüstet, wegen Kohlemangel Guam angelaufen, dort interniert. Nach Kriegseintritt USA wurde Schiff am 07.04.1917 gesprengt.
Hilfskreuzer Kormoran (1940 - 1941). Kaperfahrt im Atlantik, Indik und Südpazifik, dort nach Gefecht mit Kreuzer Sydney (gesunken) am 20.11.1941 selbst versenkt.
Schnellboot S 70 (1941 - 1943). Einsatz bei der 2. Schnellbootflottille im Kanal, Kdt. OltzS H.H. Klose. Am 05.03.1943 nach Treffer durch Treibmine gesunken.
Schnellboot Kormoran (1959 - 1976). 2. Schnellbootgeschwader.

Kommandanten:
KKpt. Schultz, J. 04.77 - 09.80
KKpt. Eschle 10.80 - 09.82
KKpt. Robbers 10.82 - 09.86
KKpt. Fielitz 10.86 - 09.90
KKpt. Lintner 10.90 - 06.92
KKpt. Peter, J. 07.92 - 09.95
KKpt. Kübel 10.95 - 09.97
Kptlt. Grothusen 10.97 - 09.99
Kptlt. Herbst 10.99 - 09.01
KKpt. Heuer 10.01 - 03.04
unbesetzt
KKpt. Knecht 08.04 -

Einzelheiten:
Am 01.10.1999 im Zuge der Mischung der Geschwader zum 7. Schnellbootgeschwader gewechselt.

Quellen:
wie bei 2. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956 Hümmelchen, Gerhard - Die deutschen Schnellboote im zweiten Weltkrieg, Hamburg 1996
Fotos: