Klasse 141

Die Boote des 3. SG


Allgemeines:
Taufe: 12.06.1957
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Ursula Warnecke
Taufredner: Kptlt. a.D. Freiherr von Lütwitz
Indienststellung: 16.11.1957
Kennung: P 6059
Rufzeichen: DBRQ
Patenstadt: Einzeltum / Pfalz
Außer Dienst: 27.07.1973
Verbleib: Eberhard-Werft in Arnis
Klasse: 140-Jaguar

Traditionsvorläufer:
Kanonenboot Jaguar (1899 - 1914), Einsatz ununterbrochen in Übersee: Ostasien und Südsee, zuletzt Verteidigung Tsingtaus, dort in der Nacht 6/7.10.1914 selbst versenkt.
Torpedoboot Jaguar (1928 - 1944), Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges, in der Nordsee, dem Kanal und der Biscaya. Am 14.06.1944 nach Luftangriffen in Le Havre gesunken.

Kommandanten:
Kptlt. Dr. Geffers 11.57 - 10.59
Kptlt. Rieve, H-O. 11.59 - 10.60
Kptlt. Haug, H. 11.60 - 08.61
OltzS Ronsiek, H. 08.61 - 09.61
KKpt. Dr. Noodt 10.61 - 02.62
Kptlt. Komatowski 03.62 - 06.63
LtzS Tetzlaff, M. 07.63 - 09.63
Kptlt. Marschall, J. 10.63 - 07.64
LtzS Tetzlaff, M. 08.64 - 03.67
OltzS Hoffmann, H. 04.67 - 09.68
Kptlt. Steskal 10.68 - 09.69
LtzS Boonstoppel 10.69 - 07.73

Einzelheiten:
1960 brach während eines Manövers in der Nordsee auf dem Jaguar der Mast und knickte nach hinten ab. Zur Abhilfe wurde in der Folgezeit auf allen Booten des Jaguar und Seeadler Klasse der Mast durch Verstrebungen abgestützt.

Quellen:
wie bei 3. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956

Allgemeines:
Taufe: 15.08.1957
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Gesche Jacobsen
Taufredner: KzS a.D. Moritz Schmidt
Indienststellung: 17.12.1957
Kennung: P 6058
Rufzeichen: DBRM
Patenstadt:
Außer Dienst: 31.01.1975
Verbleib: Abgabe an die Türkei, dort nicht mehr i.D.
Klasse: 140-Jaguar

Traditionsvorläufer:
Kanonenboot Iltis (1880 - 1896), Einsatz in Ostasien, nur unterbrochen durch eine Werftliegezeit in der Heimat. In der Nacht 23./24.07.1896 beim Kap Schantung (China) gestrandet und gesunken.
Kanonenboot Iltis (1898 - 1914), Einsatz ununterbrochen in Ostasien. Nach der Einnahme des Taku Forts (Boxeraufstand) erhielt Iltis die Genehmigung, den dem Kommandanten verliehenen Orden Pour le Mérite ebenfalls zu führen. Fahrunklar übernahm ein Teil der Besatzung nach Kriegsausbruch den Hilfskreuzer Cormoran.
Iltis wurde in der Bucht vor Tsingtau in der Nacht 28./29.09.1914 zusammen mit den Kanonenbooten Luchs und Cormoran selbst versenkt.
Torpedoboot Iltis (1928 - 1942), Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges, in der Nordsee, dem Kanal und der Biscaya. Am 10.05.1942 im Kanal nach Torpedotreffer britischer Schnellboote gesunken.

Kommandanten:
Kptlt. Rudolph, P. 12.57 - 09.61
OltzS v. Wangenheim, L. 10.61 - 09.63
LtzS Plessmann, W. 10.63 - 09.64
OltzS Meyer-Sach 10.64 - 09.65
LtzS Cassens 10.65 - 12.66
Kptlt. Schulz, H. 01.67 - 09.69
OltzS Fechtmann 10.69 - 03.71
OltzS Feldhoff, H-D. 04.71 - 11.71 (ab Wechsel Kdt. Pinguin)
OltzS Braun, B. 11.71 - 09.73 (vorher Kdt. Pinguin)
Kptlt. Robbers 10.73 - 01.75

Einzelheiten:
Als einziges Boot war Iltis vorübergehend mit 2 - 20 mm Kanonen ausgestattet, siehe Foto unten.
In der Vorbereitung auf die Übernahme der neuen Boote Klasse 148 wurden die älteren, zuerst auszumusternden Boote der Jaguar Klasse im 3. Schnellbootgeschwader zusammengeführt, während die noch besser erhaltenen zum 5. Schnellbootgeschwader gingen.
In diesem Zusammenhang wechselte "Iltis" am 1.11.1971 zum 3. SG., die Besatzung übernahm "Pinguin" vom 5. SG.
Nach Außerdienststellung fuhr der Iltis noch eine Zeitlang für die Erprobungsstelle 71 bevor er als Materialreserve in die Türkei ging.



Quellen:
wie bei 3. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956
Fotos: Heidemann

Allgemeines:
Taufe: 21.09.1957
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Bärbel Michahellis
Taufredner: KKpt. a.D. Christiansen
Indienststellung: 12.02.1958
Kennung: P 6062
Rufzeichen: DBWU
Patenstadt:
Außer Dienst: 28.03.1975
Verbleib: Abgabe an die Türkei, dort als Kalkan i.D.
Klasse: 140-Jaguar

Traditionsvorläufer:
Kanonenboot Wolf (1864 - 1873), Einsatz im deutsch-dänischen Krieg, anschließend Vermessungsaufgaben in der Nordsee.
Kanonenboot Wolf ( 1878 - 1905), Einsatz in Ostasien und vor Westafrika. Ab 1897 nach Umbau als Vermessungsschiff vor Westafrika bis zur Außerdienststellung 1873 tätig.
Hilfskreuzer Wolf (1916 - 1918), Einsatz im Indischen Ozean und Pazifik. Mit 451 Tagen längster Einsatz eines Kriegsschiffes im 1. Weltkrieg.
Torpedoboot Wolf (1928 - 1941), Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges, in der Nordsee, bei der Besetzung Norwegens (Weserübung) und im Kanal. Am 08.01.1941 nach Minentreffer vor Dünkirchen gesunken.

Kommandanten:
Kptlt. Hoffmann, C. 02.58 - 11.58
KKpt. Goette, R. 12.58 - 10.59
KKpt. Dr. Noodt 11.59 - 09.61
OltzS Ronsiek, K. 10.61 - 01.63
OltzS Bing, G. 01.63 - 09.64
LtzS Plessmann, W. 10.64 - 03.65
Kptlt. Albrecht, H. 04.65 - 05.65
OltzS Mugler, K. 06.65 - 06.67
unbesetzt 07.67 - 09.67
Kptlt. Trautmann, H. 10.67 - 09.69
OltzS Papendieck, E. 10.69 - 11.71 (ab Wechsel Kdt. Reiher)
Kptlt. Ahlf, H. 11.71 - 09.73 (vorher Kdt. Reiher)
Kptlt. Hennings, B. 10.73 - 09.74
Kptlt. v. Hennig 10.74 - 03.75

Einzelheiten:
Am 03.09.1959 erfolgte in der Nordsee eine schwere Kollision zwischen Wolf und Panther, bei dem im Panther, mittschiffs getroffen, drei Abteilungen voll liefen und das Boot von Jaguar und Iltis unterfangen werden mußte.
In der Vorbereitung auf die Übernahme der neuen Boote Klasse 148 wurden die älteren, zuerst auszumusternden Boote der Jaguar Klasse im 3. Schnellbootgeschwader zusammengeführt, während die noch besser erhaltenen zum 5. Schnellbootgeschwader gingen.
In diesem Zusammenhang wechselte "Wolf" am 1.11.1971 zum 5. SG., die Besatzung übernahm "Reiher" vom 5. SG.



Quellen:
wie bei 3. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956
Fotos: Chronik 3. SFltl.

Allgemeines:
Taufe: 02.11.1957
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Traude Feldt (Tochter)
Taufredner: KKpt. a. D. Klaus Feldt
Indienststellung: 27.03.1958
Kennung: P 6061
Rufzeichen: DBSE
Patenstadt: Dirmstein (1963)
Außer Dienst: 01.12.1972
Verbleib: Verkauf an die Eberhardt Werft, Arnis
Klasse: 140-Jaguar

Traditionsvorläufer:
Kanonenboot Luchs (1900 - 1914), Einsatz ununterbochen in Ostasien. Fahrunklar wurde das Boot in der Bucht vor Tsingtau in der Nacht 28./29.09.1914 zusammen mit den Kanonenbooten Iltis und Cormoran selbst versenkt.
Torpedoboot Luchs (1929 - 1940), Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges, in der Nordsee und bei der Besetzung Norwegens (Weserübung). Am 26.07.1941 nach Torpedotreffer vor Norwegen gesunken.

Kommandanten:
Kptlt. Buddecke 03.58 - 01.60
Kptlt. Utschik 02.60 - 07.61
Kptlt. Sehringer 07.61 - 09.61
LtzS Schwabe, K. 10.61 - 12.63
OltzS Kiewert, K. 12.63 - 03.66
LtzS Himmerkus, K-W. 04.66 - 09.68
OltzS Gühmann, W. 10.68 - 02.71
OltzS Fechtmann, J. 02.71 - 12.72

Einzelheiten:
Keine.



Quellen:
wie bei 3. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956
Fotos: Chronik 3. SG

Allgemeines:
Taufe: 04.01.1958
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Wagner (Tochter)
Taufredner: KAdm. Wagner
Indienststellung: 23.05.1958
Kennung: P 6060
Rufzeichen: DBSD
Patenstadt:
Außer Dienst: 28.05.1973
Verbleib: Verkauf an die Eberhardt Werft, Arnis
Klasse: 140-Jaguar

Traditionsvorläufer:
Hilfskreuzer Leopard (1917). Schon während des Auslaufens zum Handelskrieg im Atlantik am 16.03.1917 nordöstlich der Färöer durch brit. Streitkräfte versenkt.
Torpedoboot Leopard (1929 - 1940). Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges, in der Nordsee und bei der Besetzung Norwegens (Weserübung). In der Nacht 29/30.04.1940 im Skaggerak durch das Minenschiff Preußen gerammt und gesunken.

Kommandanten:
OltzS Heß, R. 05.58 - 09.61
OltzS Kähler, H. 10.61 - 09.63
OltzS Ehlert, K. 10.63 - 09.65
OltzS Geier 10.65 - 08.66
OltzS Jancke, K. 09.66 - 09.68
OltzS Ziemer, K. 10.68 - 09.70
OltzS Struve, K-H. 10.70 - 09.72
Kptlt. Müller, W. 10.72 - 02.73
Kptlt. Maehliß, J. 02.73 - 05.73

Einzelheiten:
Am 22. September 1966 in Norwegen auf den Lyresteinen auf Grund gelaufen.





Quellen:
wie bei 3. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956
Fotos: Heidemann

Allgemeines:
Taufe: 15.04.1958
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Gerda Wolff
Taufredner: FAdm. Wolff
Indienststellung: 15.10.1958
Kennung: P 6063
Rufzeichen: DBWF
Patenstadt: Osterode / Harz (1962)
Außer Dienst: 31.01.1975
Verbleib: Abgabe an die Türkei, dort als Yildiz i.D.
Klasse: 140-Jaguar

Traditionsvorläufer:
Kanonenboot Tiger (1864 - 1876), Einsatz im deutsch-dänischen Krieg, sowie als Wachschiff vor Altona und Friedrichsort.
Kanonenboot Tiger (1900 - 1914), Einsatz ununterbochen in Ostasien. Fahrunklar wurde das Boot in der Bucht vor Tsingtau in der Nacht 28./29.09.1914 zusammen mit den Kanonenbooten Luchs und Cormoran selbst versenkt.
Torpedoboot Tiger (1929 - 1939, Einsatz während des spanischen Bürgerkrieges. Am 25.08.1939 in der Ostsee nachts durch Zerstörer Max Schultz gerammt und gesunken.

Kommandanten:
Kptlt. Kleve 10.58 - 07.61
LtzS Schuur, H. 07.61 - 08.61
Kptlt. Hamann, G. 08.61 - 09.61
LtzS Hess, S. 10.61 - 09.63
OltzS Eicke, E. 09.63 - 09.66
OltzS Walter, G. 10.66 - 03.69
OltzS Jacobs, D. 04.69 - 11.71 (ab Wechsel Kdt. Weihe)
OltzS Cordes, P. 11.71 - 03.74 (vorher Kdt. Weihe)
Kptlt. Dame, K-D. 04.74 - 01.75

Einzelheiten:
In der Vorbereitung auf die Übernahme der neuen Boote Klasse 148 wurden die älteren, zuerst auszumusternden Boote der Jaguar Klasse im 3. Schnellbootgeschwader zusammengeführt, während die noch besser erhaltenen zum 5. Schnellbootgeschwader gingen.
In diesem Zusammenhang wechselte "Tiger" am 1.11.1971 zum 5. SG, die Besatzung übernahm dafür "Weihe" vom 5. SG.



Quellen:
wie bei 3. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956
Fotos: SFltl.

Allgemeines:
Taufe: 18.10.1958
Bauwerft: Kröger
Taufpatin: Frau Leni Wuppermann
Taufredner: KKpt. a.D. Siegfried Wuppermann
Indienststellung: 15.12.1958
Kennung: P 6064
Rufzeichen: DBOL
Patenstadt: Ludwigshafen-Oppau
Außer Dienst: 01.03.73
Verbleib: Verkauf an die Eberhardt Werft, Arnis
Klasse: 140-Jaguar

Traditionsvorläufer:
Kanonenboot Panther (1902 - 1926), Einsatz in der Karibik sowie vor Südamerika und der Westküste Nordamerikas. Anschließend vor Westafrika. Auf der Rückreise vor Agadir gelegen mit erheblicher politischer Signalwirkung (Panther-Sprung).
Im Kriege Einsatz in der Ostsee, in der Reichsmarine Schul- und Vermessungsfahrzeug.

Kommandanten:
OltzS Kruse, E. 12.58 - 09.61
OltzS Meiburg 10.61 - 09.63
OltzS Köhler, F. 10.63 - 09.66
OltzS Meyer-Sach 10.66 - 03.67
OltzS Bruhns, U. 04.67 - 03.69
OltzS Maehliß, R. 04.69 - 09.71
OltzS Alde, K-D. 10.71 - 09.72
Kptlt. Papendieck 10.72 - 01.73

Einzelheiten:
Am 03.09.1959 erfolgte in der Nordsee eine schwere Kollision zwischen Wolf und Panther, bei dem im Panther, mittschiffs getroffen, drei Abteilungen voll liefen und das Boot von Jaguar und Iltis unterfangen werden mußte.
Nach dem Einschleppen wurde das Boot während der Reparaturzeit zeitweilig außer Dienst gestellt. Eine weitere Havarie in der Weser (Grundberührung) im März 1967 führte zu erneuter längerer Instandsetzung.



Quellen:
wie bei 3. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J.
Fotos: Chronik 3. SG

Allgemeines:
Taufe: 08.11.1958
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Annemarie Fischer
Taufredner: MinDir. Dr. Fischer (BMVg, Abt. Technik)
Indienststellung: 05.02.1959
Kennung: P 6065
Rufzeichen: DBTS
Patenstadt:
Außer Dienst: 30.05.1975
Verbleib: Abgabe an die Türkei, dort als Kilic i.D.
Klasse: 140-Jaguar

Traditionsvorläufer:
Keine.

Kommandanten:
Kptlt. Marx, H. 02.59 - 07.59
Kptlt. Rieve, H-O. 07.59 - 10.59
Kptlt. Dobenecker, G. 11.59 - 09.61
LtzS Hein, D. 10.61 - 12.63
OltzS Sanne, B. 12.63 - 05.65
OltzS Geier, J. 06.65 - 09.65
LtzS Jacobi, H. 10.65 - 09.68
OltzS Grass, J. 10.68 - 09.71
Kptlt. Kurth, J. 10.71 - 11.71 (ab Wechsel Kdt. Kranich)
Kptlt. Pohlmann, H. 11.71 - 03.73 (vorher Kdt. Kranich)
Kptlt. Rehder, H. 04.73 - 05.75

Einzelheiten:
Am 09.10.1959 überfuhr der Löwe den unbeleuchteten Korsar der Marineschule Mürwik in der Flensburger Außenförde. Personen kamen nicht zu schaden, dennoch wurden Kommandant und Wachoffizier wegen Transportgefährdung angeklagt, von dem zuständigen Gericht jedoch freigesprochen.
In der Vorbereitung auf die Übernahme der neuen Boote Klasse 148 wurden die älteren, zuerst auszumusternden Boote der Jaguar Klasse im 3. Schnellbootgeschwader zusammengeführt, während die noch besser erhaltenen zum 5. Schnellbootgeschwader gingen. In diesem Zusammenhang wechselte "Löwe" am 1.11.1971 zum 5. SG., die Besatzung übernahm "Kranich" vom 5. SG.

Quellen:
wie bei 3. Schnellbootgeschwader
Fotos: Chronik 3. SG

Allgemeines:
Taufe: 20.12.1958
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Gerda Döpner
Taufredner: KKpt. (Ing) a.D. Joh. Martin Döpner
Indienststellung: 17.03.1959
Kennung: P 6066
Rufzeichen: DBTT
Patenstadt:
Außer Dienst: 13.07.73
Verbleib: Verkauf an die Eberhardt Werft, Arnis
Klasse: 140-Jaguar

Traditionsvorläufer:
Kanonenboot Fuchs (1860 - 1882), Einsatz im Vorpostendienst auf Jade und Elbe, anschließend Artillerieschulschiff.
Tender Fuchs (1906 - 1928), Einsatz im Krieg als Vorpostenfahrzeug, in der Reichsmarine bei der Artillerieschule. Die gleiche Aufgabe übernahm später das Minensuchboot M 130 welches ab 1928 bis 1945 ebenfalls den Namen Fuchs führte.

Kommandanten:
Kptlt. Roesner, S. 03.59 - 09.61
OltzS Wetenkamp, W. 10.61 - 07.64
OltzS Solterbeck, H. 08.74 - 09.67
unbesetzt 10.67 - 11.67
Kptlt. Oels, H-J. 12.67 - 09.69
OltzS Cassens, H. 10.69 - 09.71
OltzS v. Krosigk, F-W. 10.71 - 07.73

Einzelheiten:
Keine.

Quellen:
wie bei 3. Schnellbootgeschwader Hildebrand, Hans H. - Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien, 3. Auflage, Herford o.J. Lohmann, W. u. Hildebrand, H. H. - Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945, Bad Nauheim 1956

Allgemeines:
Taufe: 21.03.1959
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Britta Kemnade
Taufredner: FKpt. Kemnade (Kdr. SFltl.)
Indienststellung: 07.07.1959
Kennung: P 6067
Rufzeichen: DBTV
Patenstadt:
Außer Dienst: 22.06.1972
Verbleib: Verkauf an die Eberhardt Werft, Arnis,
später als Yacht im Mittelmeer.
Klasse: 140-Jaguar

Traditionsvorläufer:
Keine.

Kommandanten:
Kptlt. Flentge 07.59 - 09.61
OltzS Neitzel 10.61 - 06.64
LtzS Schulz, D. 07.64 - 06.67
OltzS Brügge, L. 06.67 - 09.70
OltzS Müller, W. 10.70 - 06.72

Einzelheiten:
Keine.

Quellen:
wie bei 3. Schnellbootgeschwader